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Den Autoführerschein darf er noch nicht machen, dennoch tritt der 16-jährige Leonberger Jeremy Krüger regelmäßig das Gaspedal auf der Rennstrecke bis zum Anschlag durch.

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© Foto: Krüger Privat

Die Faszination für den Motorsport ist bei Jeremy Krüger relativ jung. Erst vor drei Jahren zogen ihn Indoor-Kartrennen in den Bann. Nach einem Jahr intensivem Training schloss er sich dann dem Kartteam der Serie „ADAC German Team Championship Outdoor Langstrecke“ an.

Im Rahmen der „Rookie-Sichtung“ konnte sich Jeremy Krüger bei der DTC-Tourenwagensichtung am Sachsenring im Februar 2015 gegen 16 andere Teilnehmer durchsetzen. Somit kann er in der Saison 2015 im Cockpit eines „Mini JCW“ voll durchstarten.

Um seine nationale A-Lizenz auf eine internationale D-Lizenz aufzuwerten zu können, fährt Jeremy Krüger in nationalen Serien. Drei erfolgreiche Rennen samt Zieleinfahrt sind die Voraussetzung für eine Aufwertung. Zwei davon hat Jeremy Krüger bereits in die Tasche gesteckt. Am letzten Märzwochenende startete er in sein erstes Rennen im Rahmen des Bördesprints mit seinem Wagen. Mit seinem zukünftigen Rennwagen konnte er sich bei einem vorhergehenden Testtag vertraut machen. Das zweite Rennen am zweiten Aprilwochenende verlief ebenfalls sehr erfolgreich. „Für mich war es eine gute Möglichkeit, vor Saisonauftakt genügend Kilometer zu sammeln“, erklärt Krüger. Schließlich hatte er bisher nur Karterfahrung.

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© Foto: Krüger Privat

Rechtzeitig zum Start der DTC-ADAC-PROCAR-Saison 2015 am 2. Mai hatte Jeremy Krüger seinen Mini John Cooper Works mit seinem Team auf sich und die Strecke eingestellt. Das erste Rennen konnte er auch gleich erfolgreich mit Punkten beenden, trotz eines kleinen Besuchs des Randstreifens. Krönender Abschluss des Tages war der Gewinn des Rookie-Pokals.

„An meinem ersten Rennwochenende in der DTC habe ich viele neue Erfahrungen für mich gesammelt“, erzählt Jeremy Krüger nach diesem erfolgreichen Wochenende. Nun gehe es daran, die bisherigen Rennen mit dem Team genau zu analysieren und anhand der Ergebnisse Fahrer und Wagen zu optimieren. Viel Zeit ist dafür allerdings nicht, denn: „Im Juni gehtʼs nach Zolder in Belgien.“

www.jeremykrueger-motorsport.de

Beitragsbild: Benzin Im Blut