Die moderne Bademode prägt eine Ausgewogenheit zwischen Form und Funktion. Beim Aussuchen eines neuen Strandbegleiters spielen die Wahl des Materials und des Schnitts eine immer größere Rolle.

Zum Beispiel ist für die gelegentliche Schwimmerin, die mit ihrer Badegarderobe auch über den Strand flanieren möchte, die klassische Polyamid/Elasthan-Variante die erste Wahl. Sie gewährleistet neben der dauerhaften Formbeständigkeit eine perfekte Passform und hohen Tragekomfort. Hier bieten sich Bikinis, Trikinis oder auch der beliebte Tankini an. Letzterer ist die ideale Wahl, wenn einem ein Bikini zu knapp, ein Badeanzug aber zu kompakt ist. Tankinis sind besonders variabel – die Tops können auch zu Röcken und Hosen getragen werden, ohne dass man sich auf dem Weg ins Restaurant noch umziehen müsste.

Für die perfekte Figur sorgen geschickt platzierte Raffungen oder formgebende Modelle mit dem sogenannten Shaping-Effekt wie etwa das der Marke Triumph.

Strandmode 2012 © PR

Strandmode 2012 © PR

Für echte Badenixen und Vielschwimmer eignet sich Badebekleidung aus Polyester oder Polyamid mit Lycra XtraLife: Diese Materialien zeichnen sich durch einen hohen UV-Schutz, eine maximale Resistenz gegen Chlor, Schweiß und Sonnenschutzmittel, eine hohe Atmungsaktivität und perfekten Tragekomfort bei Bewegung aus. Artikel aus diesem Material sind weniger dehnbar und dafür mehr formgebend. Bei sportlichen Aktivitäten ist der klassische Einteiler die erste Wahl – mit Innenbustier oder Softcups ist er der ideale Partner für Vielschwimmer. Es gibt aber speziell für das aktive Wasserleben auch  gut sitzende Hipster mit passenden Oberteilen.

Als umweltbewusster Verbraucher kann man seit Neuestem auf Modeserien aus einem neu entwickelten Garn zurückgreifen. Dieses Garn wird komplett aus recycelten PET-Flaschen gewonnen. So etwa die Serie „Greenbay“ von Olympia. Eine wunderbare Eigenschaft dieses Stoffes: Dieses Garn ist besonders fein und die daraus gefertigten Stücke sind besonders weich und anschmiegsam. Die Bademode in dieser Saison ist geprägt durch einen Mix aus verschiedenen Formen und Farben. Das Farbspektrum reicht von kräftig blauen oder grünen Marinetönen über alle Abstufungen von Rot bis hin zu Felldruck und Schwarz.

Das Strandoutfit wird in dieser Saison mit passenden Pareos, Chiffonblusen und luftig langen Strandkleidern kombiniert.

Die Herren haben dieses Jahr wieder die Grundsatzwahl zwischen Minislip, dem Hipster oder auch Trunk und dem Badeshorts-Klassiker. Bei den Materialien wird zwischen sportlich- oder modeorientierten Qualitäten unterschieden. Angeboten werden dieses Jahr die beliebten sportiven Streifen sowie die klassischen Hawaii-Motive.

Franziska Herget

Beitragsbild: Bademoden 2012 © PR