Am äußersten westlichen Zipfel Frankreichs, direkt am Atlantik, liegt eine der schönsten und mystischsten Regionen Frankreichs: die Bretagne.

Winter wie Sommer sind hier durch die Lage am Atlantik eher mild, ein Rodelurlaub fällt daher aus. Die maritime Winterlandschaft hat dafür ganz andere Reize.

Auf über 1200 Kilometern erstreckt sich die zerklüftete Küstenlandschaft der Bretagne. Je nach Region liegen lange feinsandige Strände, raue Klippen oder rosa Granitstrände direkt vor der Tür. Dünen, kleine Badebuchten und fjordartige Einschnitte wechseln sich ab. Wie Perlen an einer Schnur liegen auf der einen Seite der Küste Hunderte vorgelagerte Inseln, auf der anderen idyllische Hafenstädtchen, die zum Bummeln, Fotografieren und Erkunden einladen.

 

Frankreich –  Côte Sauvage in der Bretagne bei Carnac – steil und felsig, unterbrochen von einigen Buchten mit Badestränden. ©Foto: Herbert Raschke (692776) - pixelio.de

Frankreich – Côte Sauvage in der Bretagne bei Carnac – steil und felsig, unterbrochen von einigen Buchten mit Badestränden. © Foto: Herbert Raschke (692776) – pixelio.de

Faszinierende Landschaft.

In der Bretagne gibt es kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung. Ein ständiger Begleiter, den man einplanen sollte, ist der starke Westwind. Er flaut fast nie ganz ab. Mit ihm einher kommt jedoch die klare jodhaltige Luft des Atlantiks, für die die Region bekannt ist. Ein einzigartiges Schauspiel sind die winterlichen Springfluten von Saint-Malo. Dort, wo sich die Strömungen des Atlantischen Ozeans und des Ärmelkanals treffen, bringt der Mond die Bucht von Saint-Malo zum Erbeben. Hoch oben auf den Festungsmauern der Korsarenstadt hat man einen weitläufigen Blick auf die darunter liegende Bucht. Hier, in nächster Nähe zum Meer, kann man spüren, wie die aufschlagenden Wellen sich brechen und ihre gewaltigen Kräfte freisetzen. Pferdefreunde kommen – dick eingepackt natürlich – auch auf ihre Kosten. Bei zahlreichen Reitställen kann man sich ein Pferd satteln und die 2600 Kilometer Reitwege der Bretagne erkunden. Verschiedene Touren führen durch den Wald, das umliegende Heideland oder an die längste Galopprennbahn der Welt – den Strand.

Durch die unmittelbare Nähe zum Meer hat man in der Bretagne auch eine ganz auserwählte Wellness-Richtung geschaffen. Das sogenannte Thalasso basiert auf der Verwendung von natürlichem kaltem oder erwärmtem Meerwasser, Algen, Schlick und Sand. Die jodhaltigen und belebenden Pflegeanwendungen werden in Kombination mit Massagen und Saunagängen angeboten und wirken Wunder bei strapazierter Haut und Wintermüdigkeit.

Beitragsbild: Das Haus zwischen den Felsen an bei Pointe du Château sollten Sie sich nicht entgehen lassen, auch wenn es eigentlich schon nicht mehr zur Rosa Granitküste gehört. ©Foto: Sascha E. Gaul (706411) - pixelio.de