„Unsere Einzigartigkeit ist das einzige, was wir haben.“ – Worte, die Erik Fleck von Louise Bourgeois übernommen hat – Foto: Erick Fleck

„Unsere Einzigartigkeit ist das einzige, was wir haben.“ – Worte, die Erik Fleck von Louise Bourgeois übernommen hat – Foto: Erick Fleck

Die einzigartigen Bilder des lokalen Künstlers Erik Fleck zierten schon einige Ausstellungen im Raum Stuttgart, Ludwigsburg und Umgebung. Der 1964 in Renningen geborene Künstler begann im Jahr 1985 sein Architekturstudium mit Schwerpunkt Gestalten an der TU Darmstadt. Nach dem Studium, im Jahr 1992, startete Erik Fleck zeitgleich sein erstes eigenes Architekturbüro KUBA (Kunst und Bau) wie auch seine Laufbahn als Künstler.

In der Architektur legte er den Schwerpunkt auf Wohnungs- und Bürobauten. Später erweiterte er sein Portfolio um Beratungsleistungen wie Farb- oder Feng-Shui-Beratung. Im Jahr 2014 wurde das Architekturbüro auf den Namen KUBATUR umgetauft.

Mit seiner künstlerischen Karriere startete er ebenfalls durch. Bereits 1992 gab es die erste öffentliche Ausstellung in Bad Ditzenbach. Es folgten zahlreiche weitere Einzel- und Gruppenausstellungen, seit 2008 besitzt er zudem seine eigenen Ausstellungsräume.

Erik Fleck arbeitet mit ganz unterschiedlichen Materialien, hat sich aber in den letzten Jahren auf drei Stilrichtungen konzentriert. Zum einen kombiniert er gerne selbst hergestellte Ölfarbe auf Harzbasis und Acrylfarbe. Seit 1998 arbeitet er mit einer Technik, bei der Acrylfarbe auf noch feuchte Ölfarbe aufgetragen wird. Durch das Fließen und spätere Reißen der trockenen Acrylfarbe entstehen unterschiedlichste Oberflächen, die den Bildern Leben einhauchen und je nach Tages- oder Jahreszeit anders aussehen. Bei seinen Rostarbeiten spielt er mit den Farben und Strukturen partieller Oxidation auf vorbehandelten Stahlplatten. Und seine Betonbilder, die er in eigens gestaltete Verschalungen gießt, besitzen laut Prof. Helge Bathelt ein großes Alleinstellungsmerkmal.

D im Rost kl (T.351), („D“ in rust), Juni 2015, Rostbild 40x24cm. Deutschlandflagge aus 3 Folien mit Rost auf je eine Holzplatte aufgezogen, rahmenlos.

D im Rost kl (T.351), („D“ in rust), Juni 2015, Rostbild 40x24cm. Deutschlandflagge aus 3 Folien mit Rost auf je eine Holzplatte aufgezogen, rahmenlos.

Wenn man den Künstler fragt, wie sich Kunst und Architektur vereinen lassen, so antwortet er: „Gar nicht! Daher heißt es auch ‚Kunst und Bau‘ und nicht Kunst am Bau. Die Architektur nährt den ,Magen‘ und die Kunst die ,Seele‘. Jedoch kommt es ab und an vor, dass am Ende eines Bauvorhabens das Gebäude noch mit einem Kunstwerk ergänzt wird.“
Erik Flecks nächste Ausstellung wird eine reine Betonbildausstellung mit dem Titel „Wenn das Verb von Beton ‚betonen‘ lautet …“, womit auf die emotionale Wirkung der Bilder mit dem sonst so spröden Material Beton hingewiesen wird! Ort und Termin werden bald auf der neu überarbeiteten Homepage zu finden sein.

Vita von Erick Fleck

1964 – geboren in Renningen
Seit 1992 – freier Architekt und freischaffender Künstler
Seit 2008 in Münchingen

Ausstellungen

Seit 1999 – Europaweite Ausstellungen
Seit 2007 – In der ADC Galerie in Los Angeles vertreten

KUBATUR:
Eisenbahnstraße 1, 70825 Korntal-Münchingen,
Tel.(0 71 50) 97 49 49, www.kunst-bau.de

Beitragsbild: D im Rost kl (T.351), („D“ in rust), Juni 2015, Rostbild 40x24cm. Deutschlandflagge aus 3 Folien mit Rost auf je eine Holzplatte aufgezogen, rahmenlos.