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Was bei den Europäern die Pizza ist, ist bei den Japanern das Ramen – herrlichstes Soulfood, das sich mit allen deftigen Lieblings-Zutaten verfeinern lässt.

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© Foto: Shonbo

Ramen – das sind eigentlich eine spezielle Art japanischer Nudeln, außerdem wird die daraus zubereitete Nudelsuppe ebenfalls Ramen genannt. Das Gericht ist eines der wichtigsten in der japanischen Esskultur und steht im täglichen Leben weit über dem bei uns bekannteren Sushi. Es gibt in ganz Japan besondere Shops und Restaurants, in denen nur diese herzhafte Suppe angeboten wird. Die in Supermärkten erhältliche Instantsuppe im Plastiktopf hat mit dem echten Ramen ungefähr so viel zu tun wie „Original italienische Spaghetti Carbonara“ im Regalfach daneben.

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© Foto: KFM / pixelio.de

Für ein originales Ramen muss man sich etwas Zeit für die Vorbereitung nehmen. Das Zubereiten des Ramens ist nachher nur eine Sache von Minuten. Wir stellen Ihnen eine von vielen Varianten vor. Für vier Personen wird zunächst ein Liter kräftige Brühe angesetzt. Ob Rinder-, Hühner-, Gemüse- oder die original japanische Dashi-Brühe, bleibt dem persönlichen Geschmack überlassen. Dazu, jeweils in Stücke geschnitten, eine Möhre, eine Stange Porree und eine halbe Stange Sellerie geben. Während das Gemüse gart, vier Eier hartkochen, abschrecken, pellen und in Scheiben schneiden. 120 g fertigen Schweinebraten in Aufschnittscheiben schneiden und beiseite legen. Eine Zehe Knoblauch und ein daumennagelgroßes Stück Ingwer hacken und zusammen 5 EL Sojasoße, 1 EL Honig, 2 EL Reisessig und 2 EL Weißwein verrühren. Diese Soße der Brühe nach Geschmack hinzugeben. Nun die Nudeln nach Anleitung aufsetzen. Währenddessen die Ramenschüsseln mit heißem Wasser anwärmen. Sind die Nudeln fertig, die Schüsseln mit der abgeseihten Brühe füllen und die Nudeln vorsichtig hinzugeben. Achten Sie darauf, dass die Nudeln schön in der Brühe verteilt werden, Ästhetik beim Essen ist den Japanern sehr wichtig. Dann mit dem Ei, dem Schweinebraten, in feine Streifen geschnittenem Porree und eingelegten Bambusstreifen garnieren. Gegessen wird mit Stäbchen, die Brühe geschlürft.

Itadakimasu – einen guten Appetit!

Beitragsbild: Korean Food Noodle Makguksu