Whisky & Dinner: Sofia Kioteoglu und ihr Team vom Ars Vivendi luden am 4. Mai zur Whisky-Verkostung mit abgestimmtem 4-Gänge-Menü ein.

Thomas Plaue, der eigens geladene Classic Malt Mentor, führte die fünfzig Gäste durch den illustren und mit feinen schottischen Single-Malt-Whiskies gefüllten Abend. Der spritzige und aufgeweckte Präsentator ist seit acht Jahren Whisky-Profi. Als gelernter Restaurantfachmann hat er bei seiner ersten Schottlandreise das „flüssige Gold“ für sich entdeckt. Auf selbstständiger Basis führt er nun Messeveranstaltungen, Staff-Trainings, Seminare und natürlich Whisky-&-Dine-Veranstaltungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz durch.

Zu Beginn stand für die unbedarften Whisky-Einsteiger eine kurze virtuelle Rundreise durch die verschiedenen Whisky-Regionen Schottlands an sowie die Erklärung der Unterschiede eines Single-Malt- und Blended Whiskys. Zur Geschichte des Whiskies in Schottland und Amerika bekam man einen 12-jährigen Cardhu gereicht.

Whisky reift nicht in der Flasche nach, daher muss man sich nicht grämen, wenn man das Höchstgebot beim 20 Jahre im Schrank gereiften Whisky verpasst hat. 😉

Wussten Sie, dass man Whisky mit allen fünf Sinnen erfahren kann? Beim ersten Glas „Uisge Beatha“ (gälisch = Whisky) wurde dann neben dem Whisky-Schmecken auch gleich das Whisky-Sehen und Whisky-Hören geübt.

Die Whiskyauswahl des Abends Foto – © Franziska Herget

Die Whiskyauswahl des Abends Foto – © Franziska Herget

Anschließend startete das 4-Gänge-Menü mit Entenbrust an Blattsalat und feinem Feigensenf-Dressing, darauf abgestimmt wurde ein 12-jähriger Glen Elgin gereicht.

Frei nach dem Leitspruch „Schütte nie Wasser in den Whisky eines anderen Mannes“ ging es bei vorzüglich gegrillten Riesengarnelen mit dem nach meinem Geschmack besten Whisky des Abends weiter: dem 14-jährigen Clynelish. Hier wurde man dazu angehalten, die eigene Spirituose einmal mit ein paar Spritzern stillem Tafelwasser abzumildern – das Ergebnis war ein schönes, weiches Getränk mit wesentlich breiterem Aromenspektrum – wunderbar passend zum ausgewählten Gang.

Zum zweiten Hauptgang, dem gebackenen Lammkarree in Pedro-Ximenes-Sauce, reichte das Ars-Vivendi-Team einen Talisker in der Distillers Edition. Er verfeinerte angenehm rauchig und mit leichter Sherry-Note das Gericht. Wussten Sie, dass die Whisky-Fässer wiederverwendet werden? Zum einen gefällt das dem Geldbeutel und damit dem Schotten wie auch dem Schwaben und zusätzlich lassen sich hierdurch sehr gut die Aromen verfeinern, beispielsweise mit Sherry-, Bourbon- oder Portwein-Fässern.

Zum Abschluss des heiteren Abends krönte ein Schokoröllchen an warmem Orangen-Erdbeer-Spiegel das Menü. Hierzu wurde ein 15-jähriger Singleton of Dufftown gereicht, der mit seinem sehr vollen Charakter den perfekten Partner zur schokoladigen Süße des Desserts gab.

Ich freue mich bereits auf das nächste Event.

Ein Artikel von Franziska Herget

Info-Tipp
Künftige Events und das gesamte Angebot des Ars Vivendi finden Sie unter: www.dasarsvivendi.de

Beitragsbild: Gastgeberin Sofia Kioteoglu und Präsentator Thomas Plaue im ArsVivendi Foto – © Franziska Herget