Schöne lange Haare sind ein Sinnbild für Weiblichkeit. Aber sie zu bekommen, ist langwierig und bei manchen Haartypen auch schwierig. Eine neue Methode, die in Blogs und unter Haarbegeisterten kursiert, ist die sogenannte „Inversions-Methode“. Sie verspricht ein Haarwachstum von bis zu zwei Zentimetern pro Woche. Normalerweise wachsen Haare ein bis zwei Zentimeter im Monat.

Es wird lediglich ein natürliches Öl und etwas Zeit benötigt. Empfohlen wird Olivenöl, es können aber auch gerne aromatischere Öle wie Kokosöl, Traubenkernöl oder marokkanisches Arganöl verwendet werden. Dem Geruch des Öls sollte man unbedingt einige Stunden standhalten können.

Schritt eins ist die Erwärmung des Öls in einem Wasserbad. Dazu die Flasche in eine Schüssel mit heißem Leitungswasser stellen. Hat das Öl eine angenehme Temperatur, davon drei bis vier Löffel auf der Kopfhaut verteilen. Anschließend das Öl mit den Fingerspitzen unter leicht kreisenden Bewegungen für vier Minuten in die Kopfhaut einmassieren. Dabei bitte nicht zu viel Druck ausüben, damit die Haare am Ansatz nicht durch die Reibung strapaziert werden. Wer unter schnell brechendem oder splissigem Haar leidet, kann das überschüssige Öl mit einem Kamm im restlichen Haar verteilen.
Als Nächstes wird die Durchblutung der Kopfhaut und damit die Nährstoffversorgung der Haarfolikel erhöht, durch Hinsetzen und Vorbeugen, möglichst so, dass der Kopf unterhalb des Herzens liegt. Wer möchte, kann dabei auch stehen. Die Kopfhaut kann während der Wartezeit von vier Minuten gerne weiter massiert werden.

Nach den vier Minuten richtet man sich langsam wieder auf und wickelt ein Handtuch um die Haare. Das Öl darf nun die nächsten zwei Stunden einwirken, durch die Körperwärme können die Wirkstoffe besser in die Kopfhaut und auch das Haar einziehen. Danach die Haare gründlich mit einem Shampoo für trockene Kopfhaut, das nur oberflächliches Fett herauswäscht, auswaschen.

Diese Methode wird an sieben aufeinanderfolgenden Tagen wiederholt, aber nur einmal im Monat. Sonst verliert die Kopfhaut ihre eigene rückfettende Eigenschaft und es kann in Sachen Haarpflege leider nichts gewonnen werden.

Beitragsbild: Bei der Inversions Methode wird auf den Föhn verzichtet – Foto: Pixabay.com