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Das Konzept von „Clean Eating“ ist nicht neu, vielmehr versteckt sich hier Altbewährtes. Das macht es aber nicht uneffektiv. Wörtlich übersetzt heißt es etwa „sauberes und reines Essen“. Dies umschreibt so ziemlich genau die Lebensweise, bei der man darauf achtet, Lebensmittel in möglichst natürlicher, unbearbeiteter Form zu genießen. Wohlgemerkt, es handelt sich hierbei nicht um Rohkost, sondern um ein aktives Auseinandersetzen mit der Qualität und der Zubereitung des Essens.

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© Foto: Kerdkanno – Pixabay.com

Die Regeln sind einfach: Alle Mahlzeiten werden selbst zubereitet, auf (stark) industriell bearbeitete Lebensmittel wird verzichtet und zu bevorzugen sind mehrere kleine Mahlzeiten mit komplexen, also langkettigen Kohlehydraten sowie einem ausgewogenen Gemüse- und Eiweißverhältnis. Doch auch diese drei Regeln sind im Arbeitsalltag oft schwer unterzubringen. Der Tagesablauf muss bei frischer und gesunder Kost angepasst werden.

Nach den anfänglichen Schwierigkeiten und Gelüsten bemerken die meisten nach ca. einer Woche einen Aktivitätsschub. Das mit der Umstellung einhergehende Entschlacken führt dazu, dass sich das Hautbild verändert und auch eingelagertes Wasser ausgeschüttet wird. Schon nach der relativ kurzen Zeit von ein bis zwei Wochen sieht man diese Veränderungen. Der Bauch ist weniger aufgebläht, die Haut strahlender und die Silhouette formt sich um.

Der Umstieg zum Clean Eating sollte auch ein Clean-Start sein. Raus mit allem, dessen Inhaltsstoffe man nicht einmal aussprechen kann. In der Küche sollte es nur noch möglichst naturbelassene Lebensmittel geben. Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch und Reis sowie Kartoffeln stehen dabei im Vordergrund. Verarbeitete Lebensmittel sind durchaus drin. Die Faustregel lautet hier aber: Mehr als 5 Zutaten sind in der Regel nicht fördernd. Zucker, Süß-, Farb- und Konservierungsstoffe sind ein No-Go. Grundsätzlich in Ordnung sind eiweißhaltige Milchprodukte und Öle. Hochwertige Gewürze ohne Aromen und ohne Hefeextrakt (Geschmacksverstärker) werten die Gerichte auf.

Das Kochen ohne Soßenpulver und Co. ist zunächst etwas umständlicher, aber dank vieler Rezeptdatenbanken und Koch-Videoblogs gehen einem die Ideen nicht aus.

Beitragsbild: Aktiv Und Schoen Dank Clean Eating