Trotz vieler energiesparender Alternativen wie LEDs, verwenden immer noch viele Menschen Glühbirnen als Leuchtmittel, wie eine Befragung von Passanten durch Grünspar zeigt. Dabei können mit LEDs bis zu 80 % der Stromkosten, die für die Beleuchtung anfallen, eingespart werden.

Obwohl die Glühbirne oder besser gesagt Glühlampe, wie sie offiziell heißt, seit 2012 eigentlich abgeschafft sein sollte, ist sie in vielen Haushalten noch im Einsatz. Denn Lagerbestände, von denen es reichlich gibt, dürfen nach wie vor verkauft werden. Doch Glühlampen sind einfach nicht mehr zeitgemäß. Sie verbrauchen viel mehr Strom als energiesparende Alternativen, da viel Energie in Wärme anstatt in Licht abgegeben wird.

Eine Zeit lang war die Energiesparlampe eine vielversprechende Alternative zur Glühlampe. Doch die meisten Energiesparlampen enthalten Quecksilber und eine komplexe Elektronik und dürfen daher nicht in den Hausmüll, sondern müssen an einer Sammelstelle abgegeben werden. Außerdem tritt bei einem Bruch gefährlicher Quecksilberdampf aus, der auf keinen Fall eingeatmet werden darf.

Daher ist es die zeitgemäße und energiesparendste Lösung, direkt zur LED zu greifen. LEDs kosten in der Anschaffung ähnlich viel wie Energiespar- oder Halogenlampen, verbrauchen aber erheblich weniger Energie und halten deutlich länger. Ein Rechenbeispiel: Ein durchschnittlicher deutscher Haushalt verbraucht im Jahr knapp 2800 kWh Strom. Davon fallen 11 % auf Kosten für Beleuchtung. Durch LEDs können von diesen 11 % ganze 80 % eingespart werden, was etwa 70 Euro pro Jahr ausmacht.

Wer möchte, dass sein LED-Glühbirnenersatz genauso gemütlich leuchtet wie die Glühbirne, der sollte auf eine warmweiße Farbtemperatur von 2700 Kelvin achten.

Beitragsbild: Viele Haushalte setzen weiterhin auf die Glühbirne – Foto: pixabay.com