Bochum, 26.11.2015. Weihnachtszeit ist Paketzeit – in der Vorweihnachtszeit steigt die Anzahl von Päckchen, die jeden Tag zugestellt werden. Geschenke werden immer seltener in mühsamen Shopping-Marathons eingekauft, sondern bequem vom heimischen Sofa aus bestellt. Das Problem dabei: Oft ist man selber nicht zuhause, wenn der Paketbote kommt – und die Nachbarn müssen einspringen. Doch sind diese auch bereit, im Zweifelsfall die Lieferung anzunehmen?

Die Bereitschaft, Pakete für Nachbarn anzunehmen, ist in Deutschland generell sehr hoch: In allen Regionen und über alle Altersgruppen hinweg sind die Menschen hilfsbereit und ersparen ihren Nachbarn so den mühsamen Umweg über die Postfiliale oder eine Paketstation. Das ergibt eine repräsentative TNS Emnid-Umfrage, die von Vonovia, eines der mit rund 367.000 Wohnungen führenden deutschen Immobilienunternehmen in Auftrag gegeben wurde.

Demzufolge beantworten 90 Prozent der etwa 1000 Befragten die Frage „Nehmen Sie Pakete für ihre Nachbarn an?“ mit „Ja“. Tendenziell sind Männer eher dazu bereit als Frauen – sie geben zu 91 Prozent an, Pakete anzunehmen. Auch die ältere Bevölkerung zeigt sich etwas hilfsbereiter als die jüngere Generation, fand TNS Emnid heraus; so stehen die 30- bis 39-jährigen mit 86 Prozent Annahmebereitschaft hinter den Altersgruppen ab 40 plus zurück. Im Osten Deutschlands ist die Hilfsbereitschaft mit 94 Prozent etwas höher als im Westen, wo 89 Prozent die Fragen bejahen. Spitzenreiter ist Mecklenburg-Vorpommern: hier nehmen 99 Prozent der Befragten Pakete für ihre Nachbarn an.

Auch wenn die nachbarschaftliche Hilfsbereitschaft also besonders hoch ist, bietet ein innovativer Service von Vonovia seit diesem Jahr noch mehr Komfort: In Dortmund und Berlin kommen die Mieter in den Genuss eines DHL-Paketkastens, in dem empfangene Pakete gelagert werden, aber auch Retoursendungen oder bereits vorfrankierte Pakete und Päckchen abgelegt werden können.

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