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Man hört viele Dinge über Cyberkriminalität oder Cybercrime, doch was steckt wirklich dahinter? Die Wahrheit ist, dass es keine einfache Antwort gibt.

Cyberkriminalität hat viele Gesichter und kann praktisch jederzeit und überall vorkommen. Internet-Verbrecher gehen je nach ihren Fähigkeiten und Absichten nach verschiedenen Methoden vor. All dies ist nichts Neues: Cyberkriminalität ist ja auch nur Kriminalität, eine andere Art der Kriminalität, die in Zusammenhang mit Computern und dem Internet steht.

In kurzen Worten versteht man unter Cyberkriminalität alle Straftaten, die unter Ausnutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnik oder gegen diese begangen werden.

Cyberkriminalität wird in zwei generelle Gruppen zusammengefasst:

Cyberkriminalität Typ I kommt aus der Sicht des Opfers nur einmal vor. Es lädt, ohne es zu wissen, einen Trojaner herunter oder erhält eine E-Mail mit einem Link zu einem scheinbar bekannten Ziel, das sich aber als böswillige Website herausstellt. Ein dritter Einstiegspunkt für den Cyberkriminellen sind Softwarefehler oder Sicherheitslücken, die es ermöglichen, Schadsoftware auf dem Computer des Opfers einzuschleusen. Ziel ist immer die Installation sogenannter Crimeware-Programme, wie Tastenaufzeichner, Viren, Rootkits oder Trojaner. Diese ermöglichen dann unter anderem Phishing, Datendiebstahl oder -manipulation, Identitätsdiebstahl sowie Bank- oder E-Commerce-Betrug.

Cyberkriminalität Typ II wird nicht immer gleich mit Cyberkriminalität in Verbindung gebracht. Mit dem Opfer wird wiederholt kommuniziert, dies kann über jedes vernetzte Kommunikationsmedium geschehen: Chat, Mail oder Instant Messenger. Im Laufe der Zeit wird mit dem Opfer eine Beziehung aufgebaut, sei dies geschäftlich oder privat. Diese wird dann zunehmend für illegale Machenschaften ausgenutzt, beispielsweise Online-Belästigung und Nötigung, Verführung Minderjähriger, Erpressung, Börsenmanipulation sowie komplexe Industriespionage.

Info-Tipp

Zur Bekämpfung der verschiedenen Formen von Cyberkriminalität, um nicht Opfer einer Straftat zu werden, bietet die AR Informatik IT-Solutions verschiedene Lösungen an.

Anastasios Rodintsis, Inhaber der Firma AR Informatik IT-Solutions, zertifizierter externer Datenschützer mit DEKRA-Zertifizierung und Spezialgebiet IT-Forensik, kann in jeglichen Bereichen der IT-Sicherheit beratend oder mit verschiedenen Lösungen zur Seite stehen.

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