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Familien sollten einen Pflegefall mit in die Risikoplanung aufnehmen.

Die Lebenserwartung der Deutschen steigt kontinuierlich dank des medizinischen Fortschritts, körperlich leichterer Arbeit sowie guter Ernährung, und dazu ist die Lebensqualität hoch. Lange ist schon die viel zitierte Work-Life-Balance im Alltag angekommen und eine große Rolle spielen Entspannung und Auszeit.

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© Foto: Unsplash – Pixabay.com

Alle, die sich um das Jetzt kümmern, planen auch meist ein wenig voraus. 2011 gab es in Deutschland ca. zwei Millionen Pflegefälle im Alter von über 70 Jahren, dies entspricht ca. 15 Prozent der Bevölkerung in diesem Alter. Der größte Teil davon wird nach dem 80. Geburtstag zum Pflegefall in Pflegestufe I – laut einem Bericht der FAZ von 2014.

„Die Wahrscheinlichkeit einer Pflegebedürftigkeit nimmt im Alter drastisch zu. So liegt die statistische Lebenserwartung einer heute 60-jährigen Frau bei 85 Jahren und die Wahrscheinlichkeit, in diesem Alter pflegebedürftig zu sein, bei 65 Prozent“, sagt Jörg Gummelt von Schäuffele Versicherungsmakler.

Die Leistungen der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung reichen meist nur zur Deckung eines Teils der Kosten. Sofern das Vermögen des Pflegebedürftigen nicht ausreicht, um die restlichen Kosten zu decken, können die Kinder zum Unterhalt verpflichtet werden (vgl. § 1601 BGB).

ine kurze Beispielrechnung mit Pflegestufe III und einem Heimaufenthalt lässt das ungefähre Risiko abschätzen: Die Pflegekosten belaufen sich auf ca. 42 000 € pro Jahr, davon können gesetzliche Leistungen in Höhe von ca. 18 600 € jährlich abgezogen werden. Daraus ergibt sich ein zu tragender Eigenanteil von ca. 23 400 € pro Jahr. Bei einer durchschnittlichen Dauer der Pflege von 5 Jahren beträgt das Vermögensrisiko schon alleine ca. 117 000 €. Diesen Betrag gilt es, für den Ernstfall bereitzuhalten. Sofern über solches Vermögen nicht verfügt wird oder das Eigenheim nicht angetastet werden soll, kann eine Pflegezusatzversicherung einen Vermögens- und Einkommensschutz bedeuten.

Auf diese Leistungen sollten Sie Wert legen: Pflege durch Angehörige (Laienpflege), Beitragsbefreiung im Leistungsfall, Verzicht auf Wartezeiten sowie eine Dynamik ohne Gesundheitsprüfung und Leistungen bei Demenz. Ergänzende Angebote stellen Pflegetagegeld- oder Pflegerentenversicherung dar.

 

Info-Tipp

Ausführliche Beratung und
Empfehlungen erhalten Sie bei:
Schäuffele GmbH und Co. KG:
Hauptstr. 52, 70839 Gerlingen
Tel. (0 71 56) 96 96-90 00
www.schaeuffele-versicherungen-vfm.de

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